Lasertherapie
Laser steht für light Amplification by Stimulated Emission of Radiation.
Laseremissionen werden durch Zuführung von Energie auf ein aktives festes, flüssiges oder gasförmiges Material erzeugt. Hierdurch entsteht monochromatisches Licht mit hoher Energie.
Je nach Lasertyp unterscheiden sich diese Emissionen nach Wellenlänge, Stärke und Strahlungsart. Hieraus ergeben sich die verschiedenen Energiedichten, Eindringtiefen, thermischen und photochemischen Effekte auf das zu behandelnde Gewebe.
Nach dem Arndt-Schulz`schen Gesetz der Lasertherapie gilt:
-Kleine Reize
-fördern Große Reize hemmen
-Noch größere Reize lähmen.
Die somit einer Zelle zugeführte Laserenergie bewirkt innerhalb der Zellstrukturen, Aktivierungsprozesse auf verschiedenen biophysikalischen Ebenen, welche nur zum Teil bisher erforscht sind.
An physiologischen Wirkungen läßt sich hier im Organismus oder in einem Bezirk des Organismus z. B. Hautareal folgende Wirkung nachweisen:
- Steigerung der Durchblutung
- Anregung des zellulären Stoffwechsels
- Erhöhung der Antikörperbildung
- Anstieg spezifischer Enzyme
- Erhöhung der ATP Bildung um 150 %
- Steigerung des Lymphabflusses
- Neovascularisation mit vermehrter Durchblutung
- Erhöhte Zugfestigkeit von Wunden und Vermehrung der kollagenen Fasern +- Deutlicher Anstieg der RNA, DNA und Proteinsynthese
Insgesamt kommt es somit in wichtigen Regulationsprozessen zu einer laserbedingten Stimulierung. Durch die Bestrahlung bestimmter Akupunkturpunkte kann die Wirkung weiter verbessert werden.